Habecks Klimabilanz: Wir brauchen Tools für den Windkraft-Turbo – und zwar jetzt

Die Klimabilanz von Wirtschaftsminiter Habeck zeigt: Der Ausbau der Windenergie an Land ist auf dem niedrigsten Stand der letzten zehn Jahre. Bis 2030 soll nun die installierte Leistung verdoppelt werden. Dafür braucht es intelligente Lösungen, und zwar schnell.

 

Deutschland steht in Sachen Klimaschutz nicht gut da. Das ist, in einem Satz, die Eröffnungs-Bilanz zum Stand der Energiewende des neuen Wirtschaftsministers Robert Habeck. Der Ausbau der Erneuerbaren geht nur noch schleppend voran. Die Folge: Wir stoßen immer noch zu viele Emissionen aus – und verpassen Klimaziel um Klimaziel. Und zwar national wie international, egal ob Pariser Klima-Abkommen oder neues Klimaschutz-Gesetz.

 

Windenergie ist die logische Wahl

Was ebenfalls in der Klimabilanz steht: Die Emissionen müssen rund dreimal stärker sinken als bisher. Bis 2030 sollen deswegen 80 Prozent der Stromerzeugung aus Erneuerbaren stammen. Doch nicht jede Technologie eignet sich gleichermaßen. Tatsächlich ist die Windenergie die logische Wahl für einen schnellen und massiven Ausbau der Erneuerbaren, denn:

  • Das Potenzial für Wasserkraft ist hierzulande überschaubar;
  • Photovoltaik ist zwar sinnvoll, benötigt aber vergleichsweise mehr Fläche;
  • Windenergie eignet sich vielerorts etwa auch auf brachliegenden Freiflächen.

Deswegen hat die neue Bundesregierung bereits im Koalitionsvertrag das Ziel von über 100 GW Windenergie an Land bis 2030 ausgerufen – mehr als doppelt so viel der derzeit installierten Leistung.

 

Weniger Bürokratie, mehr Flächen

Für einen solch massiven Ausbau braucht es einen Turbo an vielen Stellen. Ein erster Beschleuniger: Wirtschaftsminister Habeck ist gewillt, bürokratische Hürden abzubauen und Verfahren zu beschleunigen. Allerdings hapert es woanders: nämlich bei der Suche nach geeigneten Flächen.

 

Hier soll das Wind-an-Land-Gesetz helfen. Zwei Prozent der Landesfläche sollen zukünftig für Windenergie reserviert werden. Zum Vergleich: Bis Ende 2020 waren bundesweit nur etwa 0,8 Prozent der Gesamtfläche für Windenergie ausgewiesen. Davon sind tatsächlich jedoch nur etwa 0,5 Prozent verfügbar, etwa wegen Mindestabstands-Regelungen und sonstiger genehmigungsrechtlicher Hindernisse. Die Bundesländer haben hier einen Flickenteppich unterschiedlichster Verordnungen gewebt. Sie bremsen damit Kommunen, Unternehmen und Bürger aus, die Initiative zeigen und ihren Beitrag zur Energiewende leisten wollen.

 

Kooperation? Ja, aber es braucht Flächen-Lösungen – jetzt

Habeck hat das Problem erkannt und setzt deswegen auf eine vertiefte Kooperation zwischen Ländern und Kommunen. Er möchte die Bundesländer dazu bewegen, Hürden abzubauen und gemeinsam nach geeigneten Flächen Ausschau zu halten. Ist das der Turbo, der die Energiewende in Schwung bringt?

Vielleicht – Habecks Klimabilanz zeigt jedoch vor allem: Wir brauchen neue Antworten auf die Flächen-Problematik. Genau hier knüpft Caeli Wind an, und bietet ab Februar 2022 eine Plattform für den Handel von Windkraft-Flächen. Sie bringt diejenigen zusammen, die sich bisher gegenseitig kleinteilig suchen: Kommunen mit Brachflächen und private Flächeneigner einerseits – und Projektierer für Windenergie-Anlagen andererseits.

Mit wenigen Klicks können Grundstückseigner genau berechnen, ob ihre Flächen für Windenergie geeignet sind. Anschließend können sie sie zur Auktion freigeben – und so das bestmögliche Angebot auswählen. Sie erhalten Orientierung dank klarer Angebote und Datenlage. Projektierer können mit Caeli auf eine Vielzahl von Flächen zugreifen. Und, noch wichtiger: Sie reduzieren dank der digitalen Datenbank von Caeli Wind Ihren Aufwand für Planung und Genehmigung.

 

Die Energiewende ist eine Aufgabe, die uns alle angeht

Den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen und Hindernisse aus dem Weg räumen: Hier sind Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen gefragt. Caeli Wind ist unser Beitrag dazu, die Energiewende voranzubringen – unser Turbo für die Energiewende.

 

 

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